New toy in the house

My friend @holadiho wrote a few times about his Spark Core gadget in the past. The Spark Core is a tiny arduino compatible computer that has wifi and a cloud connection build in. Where you have to jump trough a few hoops to connect your Arduino to the Internet and publish data to a cloud the Spark does that for you with only a few lines of code.

What finally pushed me over the edge to cross the aquesition resistance (“AnschaffungswiderstandTM “@boerge30 was an offer from the Berlin based Tinkersoup maker shop. They offered a so called “Tinkercup” based on the Spark Core.

But what happened then made me chuckle…

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IoT hub – take control over your private data

The great collector

Your average smartphone is loaded with lots of sensors that capture information either while using certain apps or permanently. In addition a variety of gadgets add even more sensors or enrich smartphones that don’t have that much sensors.
Common build-in sensors are:

  • Location as Latitude & Longitude
  • Compass as bearing
  • Light intensity and color
  • Movement, Acceleration in form of g-force in x,y,z direction
  • Temperature
  • Microphone
  • Radio signals: WiFi signals, Bluetooth Signals, GSM, GPRS, UMTS, LTE signals

Common external sensors:

  • Heart rate
  • Speed
  • Cadence
  • Etc.

Your phone as a variety of applications that make use of those sensor data to enrich your application experience or enrich data captured by your phone. Simple examples are the photos you take with your smartphone will usually be enriched with meta information like the location the photo was taken at, camera equipment and settings, date & time. So will be your posts in popular social networks like Twitter or Facebook if you use the default settings.

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Spaghettimonster

Seit etlichen Wochen schwelt in meiner Heimatstadt Templin ein Streit um ein paar Schilder. Die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters wollte Hinweiseschilder auf ihre Nudelmessen am Ortseingang aufstellen – genau wie es die evangelische und katholische Kirche auch tuen.

Das gab natürlich Ärger. Die etablierten Kirchen fühlten sich provoziert und beschwerten sich beim Bürgermeister. Nun gibt es offenbar keinen rationalen Grund, warum die Pastafaris nicht auch ihre Hinweisschilder aufhängen sollen dürfen. So argumentierte man also mit weltlichen Mitteln – nämlich der Eigentumsfrage an den Masten an denen die Schilder befestigt sind. Diese wurden nämlich von den etablierten Kirchen bezahlt. Somit konnten sie an den Masten quasi Hausrecht geltent machen und die Pastafaris vertreiben. 

Der Bürgermeister von Templin zeigte sich einsichtig und gewährte den Spaghettis “Asyl” an den Masten der Stadt, bis diese sich eigene Masten besorgt hätten.

Damit hätte die Angelegenheit eigentlich erledigt sein können. Doch inzwischen hatten diverse Journalisten von dieser Provinzposse gehört und darüber berichtet. Sogar bis in den nationalen Spiegel ONLINE hatte es die Geschichte geschafft.

Eine kleine Anfrage an den Landtag in Potsdam durch die SPD resultierte dann in einem Statement der Kulturministerin Sabine Kunst das den Pastafaris keine Genehmigung für ihre Schilder erteilt werde. Das lassen die Pastafaris natürlich nicht auf sich sitzen und werden wohl die Gerichte bemühen.


Die ganze Sache hat irgendetwas von Streisand-Effekt. Durch ihren Starrsinn und Intoleranz haben die etablierten Kirchen den Pastafaris jede Menge Aufmerksamkeit verschafft. Eine gute Figur machen sie dabei freilich nicht.


Ich hoffe die Sache eskaliert nicht vollends und wir sehen in ein paar Monaten die PEGSDA (Patriotische Europäer Gegen Spaghettisierung Des Abendlandes) Montag abends marschieren.

Niveaulimbo

In dieser Woche hatten viele Leute in meiner Filterbubble nichts besseres zu tun, als ein Schminktutorial zu teilen welches die Sprecherin der PEGIDA-Bewegung durch den Kakao zieht.

Klar haben wir alle gerade erst durch die schrecklichen Ereignisse in Paris gesehen das Satire alles darf und dürfen muss. Doch wenn sich das Lustigmachen über Äusserlichkeiten als der Tophit erweisst, dann läuft doch irgend etwas falsch. Die PEGIDA-Dame hat offenbar schwere Probleme und verdient für ihre Aktionen jede Kritik. Aber sich deshalb über ihr Aussehen lustig machen? Finde ich sehr niveaulos. 

Glücksmoment

Kinder sind so toll. Und manchmal bringen sie Sprüche da fällt einem die Kinnlade runter. Heute hat unser mittlerer Sohn (8) so einen gebracht.
Beim Mittag schaute er aus dem Fenster und entdeckte ein großes Stück blauen Himmel:

“Oh, blauer Himmel! Ein Glücksmoment!”

Unbezahlbar :)

Online-Sicherheit im Real-Life-Vergleich

Beim 31C3 sind selbstverständlich wieder viele Schwachstellen bzgl. Sicherheit in digitalen Produkten und Services vorgestellt worden. Sehr populär sind derzeit diverse Hacks biometrischer Informationen wie z.B. Fingerabdrücke oder Iris-Scans von Fotos.

Jedes Jahrs aufs neue ist man kurzzeitig entsetzt und macht dann doch weiter im Text ohne wirklich etwas zu ändern. Das war sogar nach den weitreichenden Veröffentlichungen von Edward Snowden kaum anders. Alle wissen, das so gut wie alle digitalen Sicherheitssysteme die verbreitet sind mehr oder weniger kompromittiert sind.

Doch schauen wir uns die analoge Welt an, ist doch dort genauso. Im Prinzip weiss jede das ein normales Fahrradschloss selbst Gelegenheitsdiebe nicht länger als 5 Minuten aufhält. Selbst Sicherheitsschlösser an Wohnungstüren sind für Experten innerhalb kürzester Zeit zu knacken. Ohne jetzt Zahlen vorlegen zu können, würde ich behaupten, dass 90% aller analogen Schlösser innerhalb weniger Minuten knackbar sind. Und dieser Zustand hat sich in den letzten Dekaden nicht wirklich geändert. Im Fernsehen wird alle Jubeljahre mal wieder vorgeführt wie schnell man mit einfachen Mitteln welche Schlösser knacken kann. Das entsprechende Knowhow kann sich jeder bei YouTube selbst aneignen und die Werkzeuge gibts teilweise legal zu kaufen, teilweise mit ein wenige krimineller Energie aus dem Ausland besorgt.

Ich würde also behaupten es interessiert uns in der analogen Welt genauso wenig das unsere alltäglichen Sicherheitssysteme eigentlich nicht wirklich sicher sind. Wir wissen darum und haben uns damit arrangiert. Der Aufwand ein wirklich sicheres System zu bekommen steht meistens mit dem zu schützenden Wert in keinem guten Verhältnis. Anders sieht das z.B. bei Geldautomaten aus. Diese schützen einen hohen finanziellen Wert und haben daher etwas ausgeklügeltere Schlösser. In der analogen Welt ist das Risiko das ein Schloss geknackt wird, oft durch eine Versicherung abgedeckt. Das gilt für Wohungen als auch für Fahrzeuge.

Vielleicht ist das auch eine Option für die digitale Welt. Es ist unwahrscheinlich, das sich sichere Systeme in der breiten Masse durchsetzen werden. Schon darum, weil offenbar kaum eine Regierung der Welt ein Interesse daran zu haben scheint.

 

Ein Jahr AWS

In diesem Jahr haben wir endlich die Platform welche ich betreue von unseren eigenen Data Centern nach Amazon Web Services (AWS) migriert. Mit seiner self-service Platform hat Amazon den Begriff Cloud Computing etabliert. Bei diesem Schritt gibt es so einiges, was man falsch machen kann und beachten muss. Ein paar Dinge über die wir gestolpert sind möchte ich hier mal teilen:

 

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Endloses Whiteboard

Bei uns im Büro hängen überall Whiteboards oder es gibt sogar mit Whiteboard-Farbe gestrichene Wände. Man kann überall mal schnell Ideen an eine große Fläche schmieren. Leider lässt sich speziell von den Wänden die Farbe der Whiteboardmarker nicht ganz so leicht abwischen wie man es sich wünschen würde. So ist die mir nächste Wand im Büro zwar schön groß, aber auch meistens voll bemalt.

Weiterer Nachteil diese Whiteboards ist, das ich sie nicht zu Hause habe, oder sonst mit dabei.

Also machte ich mich mal auf die Suche nach einer entsprechenden App für das iPad. Theoretisch sollte doch ein Tablet das ideal Whiteboard sein. Virtuell endlos Platz in alle Richtungen.

Gefunden habe ich eine App namens Sketchology” welche genau das zu machen scheint, was ich brauche. Virtuell endloses Whiteboard, einige wenige Stifte, Farbauswahl, Radierer, Undo/Redo, endloser Zoom in beide Richtungen und Export als Bild.

Die App ist in der Grundversion sogar kostenlos und bietet In-App-Kauf von zusätzlichen Stiften und Farbauswahlen. Hier liegt leider ein Kritikpunkt. Dieser in-App-Kauf hat bei mir nicht funktionert. Das Geld wurde mir natürlich über den App-Store abgebucht, leider meldet die App selbst, das der Einkauf fehlgeschlagen ist. Der Entwickler und Apple sind darüber schon informiert. Seit fast einer Woche leider weder von den einen noch dem anderen eine Antwort.

Wer dann doch mehr auf analoge Whiteboards steht, kann sich ja einmal dieses Kickstarter Projekt aus Berlin hier anschauen: Betabook

 

[Update] ich habe noch eine App gefunden die sehr vielversprechend aussieht: SketchTo

[Update 21.12.2014] Leider hat sich der Entwickler von Sketchology bisher noch nicht auf meine Support-Anfrage gemeldet. Die Freischaltung der Premium-Features funktioniert auch nicht. Daher sah ich mich gezwungen beim iTunes Support anzurufen und den InApp-Einkauf rückgängig zu machen. Wie es aussieht wird das Program wohl nicht mehr gepflegt.

Die App habe ich inzwischen gelöscht, da wie hier erwähnte App “Sketch To” auch seinen Zweck erfüllt. Sie ist subjektiv einen kleinen Tick langsamer, aber damit kann ich leben.