Red Espresso – #tasskaff aus Tee

Süd Afrika ist nicht nur wunderschön, sondern es gibt dort auch einen besonders milden und dennoch aromatischen Tee – Roibos Tee. Dieser wird aus einem Strauch gewonnen und ist quasi das Nationalgetränk in Süd Afrika.

Ein paar findigen Leuten war die Verwendung als einfacher Tee jedoch nicht genug. Sie sahen wohl die immer weitere Verbreitung von Kaffee und dachten sich, dass der Roibos dem eigentlich in nichts nachstehen sollte. Also machten sie es sich zur Aufgabe Roibos in eine Form zu bringen in der man ihn mit dem üblichen Kaffee-Equipment verarbeiten kann. Und sie waren erfolgreich – red espresso heisst ihr Produkt.

Nun mag sich die eine oder andere fragen, warum man das überhaupt machen wollen würde? Da fallen mir gleich mehrere Gründe ein. Zum einen enthält der red espresso kein Koffein. D.h. man kann ihn auch abends trinken oder sogar Kindern anbieten. Wer Koffein nicht verträgt oder nicht mag der ist bei Roibos an der richtigen Adresse.

Zum weiteren enthält der Roibos Tee keine Säuren. D.h. er ist sehr mild und magenfreundlich. Bei der Zubereitung ist er mehr als gutmütig. Man kann ihn nicht zu lange im Wasser lassen und auch die Brühtemperatur ist fast egal. Man bekommt immer einen intensiven und dennoch milden Roibos Geschmack hin.

Das besondere am red espresso ist nun, dass die Firma es tatsächlich geschafft hat den Roibos Tee, welcher normalerweise aus kleinen, Nadel-ähnlichen Stäbchen besteht, so zu schneiden, das er weder zu grob noch zu fein für Espresso Maschinen ist.

 

Ich habe ihn inzwischen sowohl in meiner AeroPress als auch in einer Moka Express von Bialetti probiert. Beides klappt wunderbar. Man erhält von der Farbe und Konsistenz her ein ähnliches Ergbnis wie mit Kaffee. Mit der Moka Express entsteht sogar eine Crema.

Den fertigen red espresso kann entweder pur trinken oder aber die üblichen Latte Macchiato oder Milchkaffee Variantionen damit zubereiten.

Natürlich schmeckt der red espresso nicht wie Kaffee, sondern eher wie intensiver Roibos Tee. Aber man gewöhnt sich schnell daran und lernt ihn schätzen und lieben. Gerade für Leute mit Magenproblemen ist Roibos Tee als red espresso eine super Alternative zum echten Kaffee. Ich kann mir sogar vorstellen, dass er sich zum Trend und zur dauerhaften Alternative in der Kaffee Szene entwickelt. Es müsste nur eines der hippen Kaffee-Häuser mal den ersten Schritt machen und red espresso ins Sortiment aufnehmen.

 

Anyone: Oslo Kaffeebar, The Barn, Five Elephant Coffee, Bonanza Coffee ?

 

Urlaub an der Ostsee

Wie jedes Jahr waren wir auch in diesem Jahr wieder mit der Familie auf Rügen an der Ostsee im Sommerurlaub. Eine Woche den Strand und das Meer genießen. Und die zahlreichen Attraktionen von Rügen selbst. Angefangen beim “Rasenden Roland”, der Historischen Schmalspur Dampfeisenbahn, über Karls Erdbeerhof bis hin zum Kletterpark in Prora. Man findet eigentlich bei jedem Wetter etwas zu tun. Die Insel ist groß genug.

 

Theoretisch, denn praktisch wird die Fortbewegung auf der Insel immer mehr zum Problem. Die ungemeine Beliebtheit von Rügen bringt es mit sich, das eigentlich zu jeder Jahreszeit sehr viele Touristen dort sind. In den Sommermonaten natürlich besonders viele. Das Straßennetz von Rügen wurde jedoch ursprünglich für den Kutschverkehr angelegt, und nicht für Zehntausende Automobile pro Tag.

Das merkt man leider, wenn man versucht irgendwo hin zu kommen. Rügen ist ziemlich groß und so sind es zum nächsten Ort schon mal 20-30 Kilometer. Keine Entfernung, denkt man. Doch auf Rügen sollten man für solche Distanzen ruhig mindestens 1h Fahrzeit einplanen während er Saison.

Ich persönlich halte ja Rügen für das ideale Testgebiet für autonomes Fahren. Man sollte die Insel für den selbstgesteuerten Fahrzeugverkehr sperren und statt dessen nur noch selbst fahrende Fahrzeuge erlauben. In Stralsund einen großen Parkplatz bauen an dem man von seinem eigenen auf ein automatisches Fahrzeug wechseln kann.

Ich denke das wäre eine gute Lösung die Besuchermassen zu transportieren, ohne die Infrastruktur der Insel komplett umbauen zu müssen.

 

 

 

Man kann nie zu viel Pesto drauf machen 

In meinem Freundeskreis scheint es schon fast physische Abhängigkeit von Pesto a la Genovese zu geben. Man kann Pesto überall drauf machen (naja, bei Schokolade und Marmelade vielleicht nur ein ganz kleines Fitzelchen). Auch unsere Kindern standen von frühester Kindheit auf das grüne Zeug. Gefühlt hat sich K1 die ersten 5 Jahre nur von Nudeln mit Pesto ernährt.

Allerdings ist das meiste gekaufte Pesto nur eine schlechte Immitation von gutem Pesto. Dort wird meistens gar kein Olivenöl und Pinienkerne benutzt oder wenn, dann nur in homöopathischen Dosen.
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Richtig leckeres Pesto ist dagegen in ca. 15 Minuten selbst gemacht. Nämlich so:

Zutaten:

  •  2 große Bund Basilikum (bekommt man im Supermarkt in so Blumentöpfen)
  • 50-60 Gramm Pinienkerne
  • 100g Parmesankäse
  • ca. 100ml Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe

Die Pinienkerne röste ich im Backofen auf Backpapier bis sie goldgelb sind (ca. 8 min bei 180°C). Die Basilikumblätter kann man vorher waschen, ich persönlich finde sie aber ungewaschen noch leckerer. Die Blätter abzupfen und in ein Gefäß füllen wo man mit dem Stabmixer rein kommt. Das Öl und den Knoblauch dazugeben und schonmal klein mixen. Dann nach und nach den Parmesan und die Pinienkerne dazu geben und alles zu einer gleichmäßigen Massen vermixen.

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Fertig.

Ohne Titel
Ohne Titel

Bei der Dosierung der Zutaten ist das Pesto eigentlich relativ gutmütig. Abweichungen von den hier angegebenen Mengen versauen das Pesto nicht sofort. Ich habe festgestellt dass zu wenig Parmesan das Pesto eher zu herb werden lässt. Der Parmesan bringt das Salz mit, damit also nicht sparen.

Je nachdem wie fest man sein Pesto mag, kann man auch die Menge Olivenöl gehörig variieren. Die hier angegebene Menge ergibt ein eher festeres Pesto das nicht vom Löffel tropft. Wer’s flüssiger mag, kann ruhig mehr Olivenöl dran machen.

Es ist übrigens völlig OK, wenn man die erste Hälfte des Pesto sofort pur mit dem Löffel verspeist. Qualitätskontrolle ist wichtig 😉

 

 

Debugging mit cURL

In my job I often time have to debug HTTP connections. Often time we need to figure out why a certain call is slow. First choice is to execute the HTTP call in question with cURL to check what the response is. cURL has a lot of nice features (and bugs) that help you determine where time might have gotten lost in your request. The command line parameter “-w | –write-out ” gives you control over what values cURL spits out after the call.

This can be quite lengthy and mess up your command line. So better put that into your ~/.curlrc to have cURL use it on every call anyway:

write-out = "\n download_size: %{size_download}\n\n time_namelookup:  %{time_namelookup}\n time_connect:  %{time_connect}\n time_appconnect:  %{time_appconnect}\n time_pretransfer:  %{time_pretransfer}\n time_redirect:  %{time_redirect}\n time_starttransfer:  %{time_starttransfer}\n ----------\n time_total:  %{time_total}\n"

 

The output will look something like this now (note the additional timing output at the bottom):

curl -D - -o /dev/null "http://www.explain-it.org/wordpress/" % Total % Received % Xferd Average Speed Time Time Time Current
 Dload Upload Total Spent Left Speed
 0 0 0 0 0 0 0 0 --:--:-- --:--:-- --:--:-- 0HTTP/1.1 200 OK
Server: nginx/1.9.1
Date: Wed, 22 Jul 2015 07:19:41 GMT
Content-Type: text/html; charset=UTF-8
Transfer-Encoding: chunked
Connection: keep-alive
X-Powered-By: PHP/5.5.9-1ubuntu4.9
Set-Cookie: PHPSESSID=i4cr0mgb8nas8gsedpskgkep05; path=/
Expires: Thu, 19 Nov 1981 08:52:00 GMT
Cache-Control: no-store, no-cache, must-revalidate, post-check=0, pre-check=0
Pragma: no-cache
X-Pingback: http://www.explain-it.org/wordpress/xmlrpc.php
Vary: Accept-Encoding
100 61108 0 61108 0 0 209k 0 --:--:-- --:--:-- --:--:-- 209k
download_size: 61108
time_namelookup: 0.061
 time_connect: 0.092
 time_appconnect: 0.000
 time_pretransfer: 0.092
 time_redirect: 0.000
 time_starttransfer: 0.190
 ----------
 time_total: 0.285

What if …

If you listen to people who have been in space you notice that they come back changed. Changed in their perspective on things and priorities. They realized how small we are and interconnected. Living on this beautiful blue marble tumbling around the sun. This is even more true as with the evolution of technology we’re getting more & more connected every day.

But then down here people are stubborn and fight each other for utterly stupid reasons. As if we were different, one better than the other, ones imaginary friend more real than the others.

What if we could send every person to space to influence their perspective on their live and place in the universe? I bet the world would be a better place.

It might turn out this is achievable. It might turn out this is even cheaper than being in war all the time.

 

NASA's Global Selfie: 100+ Countries, Thousands of Photos (NASA, 05/22/14)

Nationalismus sucks

Gestern morgen beim täglichen Schrippen schmieren für den Nachwuch hörte ich wie immer @radioeins. Es wurde ein Wissenschaftler von der DLR, speziell ein Planetenforsche zum Thema New Horizons Sonde & Pluto interviewed.

Der Moderator (Ich glaube es war Tom Böttcher) spielte dann darauf an, dass der amerikanische Präsident diesen Erfolg der NASA natürlich auch wieder als nationalen Erfolg der USA betont hat. Er fragte ob der Herr von DLR da ein bisschen neidisch ist, denn mit der extrem erfolgreichen Rosetta Mission der ESA hat ja auch Europa bewiesen das wir’s space-technisch drauf haben.

 

Touchdown!

 

Ich hätte mir gewünscht das der Gesprächspartner gerade als Planetenforscher geantwortet hätte, dass diese Leistungen (sowohl New Horizons als auch Rosetta) nicht von einer Nation erbracht wurden. Sie wurden von Menschen erbracht. Von Menschen die auf dem dritten Planeten der Sonne dieses System leben. Die fantastisch zusammengearbeitet haben obwohl sie aus verschiedenen Nationen kommen.

Nationalismus ist so Mittelalter….

Becher für Becher die Welt retten

Unter Woche trinke ich teils mehrmals am Tag Kaffee aus der famosen Oslo Kaffee Bar. Normalerweise wird dieser in kleinen Pappbechern gereicht wenn man ihn mitnehmen möchte.
Ohne Titel

Daran hat mich aber schon immer gestört, dass man den Becher dann wegschmeißt und somit eine beachtliche Menge Müll produziert. Nun sind Pappbecher sicher nicht zu schädliche wie Plastikmüll. Aber auch ihre Herstellung verbraucht Resourcen. In unserer Kantine bei HERE gibt es tollerweise wiederverwendbare Becher die dazu auch noch 100% biologisch abbaubar da aus Bambus gemacht sind. Nun bringe ich immer meinen eigenen Becher mit ins Kaffee und lasse den befüllen. Das Personal freut sich sichtlich und spart am Ende ja auch etwas Geld für diese Pappbecher.

Ohne Titel

Ein Gedächtnis für Slack

Um in verteilten Teams zusammenzuarbeiten braucht man Kommunikationswergzeuge die überall verfügbar und asynchron sind. Ein heißer Kandidat hierfür ist zur Zeit Slack.com. Sehr vereinfacht handelt es sich hierbei um einen Internet Relay Chat (IRC) auf Steriods. Man kann mehrere Chat-Räume anlegen in denen man sich quasi öffentlich (im Rahmen seines Teams) unterhalten kann. Oder man chattet nur mit kleineren Gruppen oder Einzelpersonen.

Slack bietet für Android, iOS, MacOS und Windows seinen Client an. Somit kann man fast immer und überall an der Kommunikation mit seinem Team teilnehmen. Mit einem kostenlosen Plan kann jeder sofort loslegen und sein eigenes Team anlegen und loschatten.

Beim kostenlosen Plan verliert man allerdings irgendwann Zugriff auf seine Chathistorie im Slack client. Nur in den Bezahlversionen behält man hierauf Zugriff.

Allerdings hat Slack ein sehr gut dokumentierte API. So habe ich mal ein langes Wochenende genutzt mich endlich mal ein bisschen in Python einzuarbeiten und einen Archiver für Slack zu schreiben.

Der Code ist sicherlich alles andere als sauber und elegant. Aber er tut für unsere Zwecke was er soll: die Historie eines Slack Kanals chronologisch in eine Textdatei schreiben. Und dies sogar inkrementell.

Ich lasse ihn 1x/h per Cronjob auf meinem Server laufen um unsere Nachrichten zu archivieren.

Der Quellcode kann bei uns auf Github gefunden werden.

Yosemite & WiFi

Seit etwa 3 Wochen darf ich ein neues MacBook Pro nutzen. Darauf war natürlich MacOS X 10.10 aka Yosemite installiert. Wer das Thema MacOS X ein bisschen verfolgt, hat sicherlich schon von dem massiven WiFi Problemen mit Yosemite gehört.

Ich selbst hatte Yosemite natürlich schon auf meinem alten MacBook Air ausprobiert. Bin dann jedoch genervt nach einigen Monaten wieder auf MacOS 10.9 aka Maverick zurück gegangen. Die Probleme waren einfach zu groß. Ständige Verbindungsabbrüche im WiFi und schlechter Datendurchsatz. Auch der Zugang zu den Entwicklerversionen in der Public Beta half nichts.

Nun hatte ich Hoffnung, dass mit einem Stück nagelneuer Hardware die Situation besser ist. Werden die aktuellen Macs doch sogar mit Yosemite ausgeliefert. Doch weiter gefehtl. Gefühlt waren die Probleme auf dem neuen MacBook Pro sogar noch schlimmer. WiFi praktisch unbenutzbar, LAN via Thunderbolt Ethernet Adapter dagegen problemlos.

Wieder nahm ich am Apple Public Beta Program teil. Man hatte als Problemursache inzwischen den neuen Apple “discoveryd” prozess ausgemacht. In der aktuellsten Beta 10.10.4 wurde dieser wieder durch den alten mDNS-responder ausgetauscht. Geholfen hat das mir allerdings wenig.

Ein bisschen systematisches Rumgespiele mit den heimischen WLAN-Settings an meiner FritzBox 7490 förderte dann allerdings Lösung zu Tage. Die FritzBox spannt bei mir 2 WLANs auf. Eines auf dem 2.4Ghz Band und eines auf dem 5GHz Band. Beide nutzen die gleiche SSID. Damit kommen alle anderen Mac, Linux, iOS Geräte hier im Haushalt super klar. Nur die Macs mit Yosemite scheinbar nicht. Nachdem ich zuerst nur das 5GHz Netz abgeschaltet hatte, war die WiFi Verbindung auf dem neuen MacBook Pro unter Yosemite plötzlich stabil. Das Ändern der SSID des 5GHz Netzes brachte schließlich auch dieses wieder stabil zurück. Das MacBook Pro mit Yosemite verbindet sich nun stabil und schnell mit dem 5GHz WiFi.

USB-C with build-in obsolescence

The new USB-C plugs are supposed to save the world because they are finally reversible. So no need for people to try and error. Just think how much time we will safe. Because Murphy’s law says that you always insert the USB plug wrong first.

But if you look a little closer you might figure that the new USB-C sockets seem to have build-in obsolescence. Because of the design (and is has been that way for Mini- and Micro-USB sockets as well) there is a very flimsy mid mount element that contains the actual contacts. So the whole conductivity relies on this tiny little thing to remain in place and the UBS-C plug to not collect any dirt inside.

Reference Footprint of USB -C Type plug and socket

(c) Extremtech

In contrast Apples Lightning connector for the iPhones and iPads makes it the other way around. The plug essentially that middle pole with the contacts. And the socket is just a hole with the contacts on the outside. No tiny little parts to break.

Apple Lightning Connector

Apple Lightning Connector

As much as I like having a standard plug and socket… the current USB-C plug/socket design seems to be a very bad choice for me. The tiny elements in the sockets will quickly wear out and the plugs collect dirt and the connection will be bad or lost. And we all know how easy it is to replace USB sockets in your appliances…s