Why it is so hard to hire System Engineers

A good Systems Engineer is a really rare animal to find. She’d have to be very good with a whole variety of different topics:

  • Hardware
  • Networks
  • Operating Systems
  • Scripting Languages
  • Programming Languages
  • Application Software
  • Systems Architecture
  • CloudComputing

to name only the most prominent.

And those are only the mere technical areas one have to excel in. The nature of the job brings you in contact with many people of different background level of diva-ness. So your communication skills, stammina and bullshit filters must be well developed. Often times you’d be asked to take part in oncall duty. That means not only being reachable via phone all the time, but also being able to start working immediatly at any time.

Now the question is, where would you learn all those skills? There isn’t a University course teaching all these. You can learn programming and computer science. But that’s still quite far from Systems Engineering. You can take special classes from network equipment vendors to become an expert on their products. But you still miss all the other parts unlesse you take a variety of other courses as well. And after all these courses still, you might lack hands on experience.

Because here’s the issue with Systems Engineering. In contrast to programming, you can’t really gain experience at home. Anybody can download a compiler and an IDE (integrated development environment) and start programming.

If you want to become an expert on Systems Engineering, that’s not so easy. Surely you can setup your own home server and play around with a  few application systems. Maybe configure your own firewall and build a router. But to gain experience with Wide Area Network issues, specialised hardware, loadbalancers, large scale systems etc. you need to have access to such an environment. You can’t build a cluster of hundreds of machines at home. You usually can’t afford to buy high performance network equipment for several 10k $ just play around with it.

From my experience you can only grow as a Systems Engineer on your job. You start small and gain experience over the years by getting in contact with all sizes of systems (and the adjacent people of course). This way obviously a much smaller number of mature Systems Engineers are available than let’s say software developers. There is no school or university producing them on a regular basis.

That’s why it’s so hard to hire a good Systems Engineer.

Irrationale Liebe

Schon zu Schulzeiten haben mich Füllfederhalter fasziniert. Trotzdem ich in der Schule jeden Tag damit schreibe musste, kaufte ich mir bei jeder Gelegenheit weitere Exemplare. Gerade diese Kaligraphie-Füller oder Feder-Sets fand ich sehr spannend.

Ich konnte mich auch stundenlang hinsetzen und üben damit so alte Schriftzeichen zu malen. Leider hat sich das überhaupt nicht positiv auf meine Handschrift ausgewirkt. Andereseits… wer weiß wie die ohne diese Übungen heute aussehen würde.

Als Fan von Füllfederhaltern stößt man irgendwann zwangsläufig auf die Geräte der Firma Montblanc. Diese wunderschönen tiefschwarzen Meisterstücke mit gold und silberfarbener Feder und dem charakteristischen weißen Stern auf der Spitze Kappe.

Wenn man sich etwas mit Montblanc beschäftigt hat, weiß man, das dieser “weiße Stern” die schneebedeckte Kuppe des Montblanc darstellen soll.

Irgendwann schrieb ich die Firma Montblanc an, ob sie mir nicht etwas Informationsmaterial über ihre Füller schicken könnten. Erhofft hatte ich mir ein Prospekt in dem ich blättern könnte. An käuflichen Erwerb war damals überhaupt nicht zu denken. Die Meisterstücke (so heißt in der Tat das Standardmodell von Montblanc) fingen preislich glaube ich so bei 300,- DM an. Soetwas konnte und wollte ich mir damals natürlich nicht leisten.

Zu meiner großen Überraschung schickte mir die Firma Montblanc damals zwei aufwendig gestaltete Bücher mit der Firmengeschichte und einer kleinen Produktauswahl. Viel mehr als ich mir erhofft hatte. Stundenlang konnte ich in diesen Büchern blättern und mir die tollen Füller anschauen.

Der Wunsch einen solchen Füller zu besitzen wuchs natürlich mit jeder Stunde des Anschauens und Schwärmens. Und ich glaube es war noch während des Abiturs, daß ich den Beschluss fasste mir von meinem ersten eigenen Gehalt später einmal einen Montblanc Füllfederhalter zu kaufen.

 

Fünf Jahre später, nach Zivildienst und Ausbildung, hatte ich meinen ersten richtigen Job in Berlin. Und angenehmerweise befand sich nicht weit weg von meiner Arbeitsstelle am Kuhdamm ein Schreibwarenladen welcher ein großes Sortiment von Montblanc führte. Also also endlich abzusehen war, dass neben Miete und Essen noch Geld übrig war, ging ich schnurstracks in dieses Geschäft um ein Montblanc Meisterstück zu erwerben.

Wie sich herausstellte war das keine einfache Sache. Ich hatte insofern schon gute Vorarbeit geleistet, als daß ich wußte das ich den “Meisterstück” und keines der anderen Modell, oder gar von einem anderen Hersteller haben wollte. Der Verkäufer stellte mir verschiedenen größen des Meisterstück vor um mich herausfinden zu lassen welcher für meine Hand am angenehmsten zu halten war. Nachdem die Größe feststand, brachte er mir verschiedenen Federstärken. Ich entschied mich für eine mittelbreite Feder die eher für Unterschriften und große Schrift geeignet ist, da ich wußte daß ich wohl kaum in die Gelegenheit kommen werde längere Texte mit einem Füllfederhalter zu verfassen. Manche würden wahrscheinlich sagen daß eine solche, etwas dicker auftragende Feder wohl auch meinem Ego entspricht. Seiß drum.

Nachdem nun Größe under Feder des Füllers bekannt waren präsentierte mir der wirklich sehr geduldige Verkäufer ca. 10 Exemplare des Füllers mit dieser Feder. Ich solle alle ausprobieren und den finden, welcher sich am angenehmsten (also ohne irgendwie auf dem Papier zu kratzen) schreibt. Dabei erklärte er mir, daß alle Federn bei Montblanc von Hand eingeschliffen und eingeschrieben werden. Somit ist jeder Feder leicht unterschiedlich und man muß seine persönliche erst finden.

Nach einer Weile hatte ich also mein persönliches Meisterstück gefunden. Kunde und Verkäufer waren sichtlich zufrieden. Zum Abschied gab mir der Verkäufer noch eine kleine Füllerweisheit mit auf den Weg: “Füllfederhalter sind wie Frauen – man verleiht sie nie an jemand anderen.”

 

 

So erleuchtet verließ ich also das Geschäft um ca. 350,- DM ärmer, aber mit einem Meisterstück von Füllfederhalter in meinem Besitz.

Ich habe ihn noch heute und auch nach 15 Jahren schreibt er noch so tadellos wie am ersten Tag. Auch wenn ich ihn in manchen Jahren gar nicht benutzt habe, ließ er sich mit neuer Tinte immer wieder sofort zum Leben erwecken. Er sieht immer noch zeitlos schön aus und vielleicht erbt ihn ja einmal eines meiner Kinder.

 

Halb nackt im Sonnenuntergang

Ja ok, der Titel ist schon arg reißerisch. Aber so wars Freitag Abend. Der blaue Himmel begann gerade seine Farbe ins Lila und Dunkelblau zu wechseln. Die vorher weißen Wolkenhaufen, die am Horizont zu sehen waren, färbten sich orange und rosa. Darunter war noch eine weiter Blick über die leicht hügeligen grünen Wiesen der Uckermark möglich. Ein grandioser Anblick. Die klare Luft hatte nur etwa 10 Grad und man konnte den Frost der kommenden Nacht schon riechen. Aber das war eine willkommene Erfrischung. 

Nur 3 Minuten zuvor saß ich noch bei 90° C in der Sauna und habe mich mit Honig eingerieben und den Aufguß genossen. Normalerweise würde man sein Handy zücken um ein Bild von dem großartigen Sonnenuntergang zu machen. Doch mein Handtuch hatte natürlich keine Taschen 😉

Die Naturtherme in Templin mit ihrer Saunalandschaft hat wirklich eine traumhafte Lage die immer wieder einen Anblick wie oben beschrieben ermöglicht. Das macht das ohnehin schon tolle Saunaerlebnis noch ein kleines bisschen spektakulärer. Wer Zeit hat, sollte sich das ruhig mal gönnen. Es lohnt sich.

Quarantäne nervt – Abhilfe gibts hier

Apple hat in sein MacOS X Betriebssystem seit einigen Versionen einen einfachen Schutz vor schädlicher Software eingebaut. Standardmässig werden Programme welche aus dem Internet heruntergeladen wurden unter Quarantäne gestellt. Will man sie dann ausführen erhält man eine Warnung wie diese hier:

Quarantäne-Warnung

Klickt man auf “Open” startet das Programm ganz normal. In der Regel merkt sich MacOS X das man explizit zugestimmt hat das Program zu öffnen.

Leider klappt das bei manchen Programmen nicht und die beschriebene Warnung kommt jedes Mal wenn man versucht das Programm zu starten. Das kann auf Dauer natürlich sehr nervig werden.

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Under Construction – Good old times

Seit ein paar Wochen sehe ich Bilder der Baustelle von @assbach. Das lässt Kindheitserinnerungen wach werden. Als ich zu Schule ging gab es bei uns in der Familie quasi immer etwas zu bauen. Unsere Familie in Templin bestand aus den beiden Brüdern meines Vaters und alle drei waren Handwerker. Jeder hatte irgendwann sein Grundstück und baute oder sanierte ein Haus. Es gab immer etwas zu tun. Und selbstverständlich traf sich meistens am Wochenende die ganze Familie und half.

Damals habe ich das Anfangs gehasst am Wochenende immer auf dem Bau helfen zu müssen. Doch mit der Zeit lernte ich die gemeinsame Zeit mit der Familie zu schätzen. Es gab immer etwas zu lachen und man lernte natürlich auch ein bisschen.

Lebhaft kann ich mich noch an unseren alten Betonmischer erinnern. Ein Spezialmodell mit Zahnradantrieb und Kraftstromanschluss. Meine Vater warnte uns immer vor dem Ungetüm denn an dem Gerät hatte schon einmal jemand seine Finger verloren. Wir sollten auch ja nicht die Schippe hineinhalten, denn die würde sich verhaken und uns dann bei der nächsten Umdrehung umhauen.

Dies galt offenbar nicht für meinen Opa. Bei einem Einsatz sah ich aus dem Fenster, wie mein Opa (er muss damals Mitte 70 gewesen sein)  den Mischer befüllte. Natürlich steckte er irgendwann die Schippe zu tief in die Öffnung und sie wurde vom Mischer erfasst. Normalerweise reißt einem der Mischer die Schippe aus der Hand, beschreibt mit der Schippe einen großen Kreis und haut einem die Beine weg. Doch nicht bei meinem Opa. Der kleine stämmige Mann hielt die Schippe fest wie ein Schraubstock. Unser Mischer war wie gesagt ein Monstrum das mit Kraftstrom lief und einen Zahnradantrieb hab. Der gab also auch nicht nach. Letzlich erwieß sich der Schippenstiel als schwächstes Glied in der Kette und zerbrach. Das war ein Anblick den ich nicht vergessen werde. Mein Opa gegen den großen rumpelnden Mischer. Und mein Opa hat gewonnen 😉

Diese Wochenende auf dem Bau waren voll von solchen oder ähnlichen Geschichten. Die ganze Familie war da und man half sich gegenseitig. Und hatte eigentlich viel Spaß ganz abgesehen von der teils anstrengenden Arbeit. Das vermisse ich heute manchmal.

Gedankensammlung 2015-03-08

Diese Woche mal nur so eine lose Gedankensammlung. Sehr stolz und glücklich war ich diese Woche über den bisherigen Erfolg von Stephans re:publica Projekt “Finding Europe with Lights“. Ich durfte das Projekt in den letzten Monaten begleiten und weiss wie viel Herzblut da drin steckt. Bin sehr gespannt auf die Installation auf der re:publica und das Feedback. Die Medienresonanz wir bisher ganz beachtlich. Stephan konnte sich über einen Eintrag im Adafruit Blog freuen und über einen Beitrag bei Heise “Make:“.

Den Umzug in diese Woche haben wir gut überstanden. Die neue Wohnung war den Stress definitiv wert. Wenn jetzt auch noch irgendwann endlich der neue Internetanschluss funktioniert, dann ist alles komplett. Bisher dahin gehts hier nur mit beschränktem Volumen via UMTS in Netz. Da sieht man erst einmal wieviel Daten man als Familie unter “Normalbedingungen” so konsumiert. Vom Fernseher, über die Spielekonsolen, die Smartphones, die Computer bis hin zur Klimakontrolle wollen fast alle Geräte die mit Strom betrieben werden Internet haben. Über den Daumen verbrauchen wir so ca. 1GB pro Tag. Hier merkt man schnell das zumindest die Datentarife bei Deutschlands Mobilfunkprovidern eher für Gelegenheitsnutzer konzipiert sind. Einen normalen DSL-Anschluss damit zu ersetzen wäre finanzieller Selbstmord. Dabei ist LTE (zumindest hier in Berlin) durchaus sehr zügig und viermal schneller als mein alter 6 MBit/s DSL Anschluss.

Der @moellus hat sich die Tage irgendeine Plattform gebastelt. Hatte noch gar keine Zeit (und Bandbreite) mir das anzuschauen. Ist aber auf der ToDo Liste.

Und schon wieder dank Stephan steht da auch Thingspeak drauf. Das wollte ich mir für meine kleine Klimakontrolle mal anschauen.

Kunde droht mit Auftrag

Im Prinzip mag ich Rumgejammere nicht. Aber wenn es um fehlende Servicementalität in Deutschland geht, mache ich gerne mal eine Ausnahme. 

Anlass dieses Mal ist der Versuchte Umzug eines Telefon/DSL-Anschlusses. Der alten Anschluss war bei O2 Deutschland. Diesen haben wir hier schon seit ca. 10 Jahren gehabt; damals noch als Alice angefangen. Aus Bequemlichkeit dachte ich, bleiben wir einfach bei O2 beim Umzug, das geht am einfachsten. Also dort angerufen und gefragt ob das zum Umzugstermin problemlos möglich ist.

Ich fühlte mich gut vorbereitet, denn von der neuen Wohnung wusste ich sowohl Namen als auch Telefonnummer des Vormieters. Der gute Mann von der O2-Hotline schaute also nach, ob am neuen Wohnort das gewünschte Produkt (DSL) möglich ist und nach dem Aufschalttermin. 

Wenn es nach uns ginge, würden wir natürlich gerne natlos Internet & Telefon haben wollen. Wir haben uns ca. 3 Wochen vor Umzug bei O2 gemeldet.

Der frühstmögliche Aufschalttermin sollte laut O2 leider erst ca. 1 Monat nach Einzug liegen. Das ist heutzutage und gerade bei unseren Jobs natürlich inakzeptabel. Aufs Telefon gepfiffen. Aber einen Monat ohne Internet? Geht nicht mal bei gutem Willen.

Nun habe ich noch eine Daten-SIM-Karte von O2 und dachte das Unternehmen wäre vielleicht so nett, mir für die Übergangszeit in der neuen Wohnung die Volumenbegrenzung dieser aufzuheben, so dass ich wenigstens damit ins Internet gehen kann. Selbst bei sparsamer Nutzung brauchen wir hier ca. 1GB pro Tag. 

Der Servicemitarbeiter von O2 meinte, das dies aber leider nicht möglich ist. Es handele sich um unterschiedliche Firmen. Ich sagte: “Nein, für mich ist das beides O2.” Aber der Mann beharrte darauf, das ein solches Setup nicht möglich sei. 

Ich fand mich eigentlich schon überdurchschnittlich nett das ich O2 die Chance geben wollte mich als Doppelkunden zu behalten. Hätte mir ja auch einfach einen günstigeren Anbieter suchen können. Aber ich habe erstmal bei O2 nachgefragt. Doch leider schien das alles nichts zu nutzen. Freundlich wiess ich in einem letzten Versuch den Mitarbeiter darauf hin, dass ich leider sowohl den DSL als auch dem SIM-Karten-Vertrag kündigen würde wenn sich daraus keine Synergieeffekte erziehlen liessen. Doch auch das schien ihn nicht zu beeindrucken. Damit hatte sich das Kapitel O2 also erledigt. Ich kündigte sowohl den DSL- als auch den SIM-Kartenvertrag.

In der neuen Wohnung brauchte ich aber dennoch einen DSL-Anschluss. Also rief ich mal bei Congstar an. Die prüften ebenfalls technische Verfügbarkeit und einen Anschlusstermin. Den schien es aber in absehbarer Zukunft nicht zu geben. Die Dame an der Hotline sagte mir, sie könne meine Bestellung nicht entgegennehmen, da keine Termin frei wären. Ich bat, sie mich doch zu benachrichtigen, wenn ein Termin frei würde. Doch das lehnte sie ab. Ich müsse nochmal anrufen und nachfragen. Auf meine Frage “warum”, erwiderte sie, das ihr System das nicht hergebe einen Noch-Nicht-Kunden zu benachrichtigen. Verblüfft fragte ich, wie sie denn dann Geschäft machen wollen? Sie konterte mit folgendem: “Na wenn sie ein Auto kaufen wollen und das ist im Autohaus nicht vorrätig, dann müssen sich ja auch wiederkommen und schauen ob es später vorrätig ist.”

Keine Ahnung aus welchem Land die Frau stammt. Jedenfalls korrigierte ich sie und sagte: “Nein, muss ich nicht. Der Händler würde mich den Kaufvertrag sofort unterschreiben lassen, mir noch einen Sekt ausschenken und anrufen sobald mein gewünschtes Fahrzeug da ist. Denn er will mich als Kunden auf keinen Fall verlieren.”

Doch diese Logik schien nicht zu fruchten. Das Problem wurde weiterhin auf das “System” geschoben welches eben soetwas nicht zulassen. Auch ihr bot ich eine letzte Chance und sagte dass ich mit meinem Mobilfunkvertrag Kunde bei Congstar bin und somit schon ein Kundendatensatz für mich existiert. Ob denn so eine Benachrichtigung möglich wäre. Ihr ahnt es – es ist nicht möglich.

Damit schied auch Congstar wegen kompletter Unfähigkeit aus. 

Fündig wurde ich letztlich bei 1&1. Hier hat man das Problem mit den langen Wartezeiten auf einen Techniker für die letzte Meile erkannt. Einen früheren Termin bekommen auch die Leute von 1&1 nicht hin. Aber sie sind so schlau einen UMTS-Stick mit ihrem Router zu verschicken damit man wenigstens sofort ins Internet kann. Zwar sind auf dem Stick nur 10GB/Monat. Aber es ist besser als nichts. Die Firma 1&1 hat wenigstens versucht mein Problem zu lösen, wärend alle anderen nicht das kleinste Fitzelchen Servicementalität an den Tag gelegt haben.

Natürlich hat sich dann nach der Kündigung noch “mein persönlicher O2-Kundenberater” bei mir gemeldet und versucht mir diverse Angebote zu machen. Doch ausser eine schnöden Gutschrift der Grundgebühr für einen Monat ohne Internet viel ihm auch nichts ein. Auch er konnte die Synergie von SIM-Karte und DSL-Vertrag die theoretisch bei O2 bestanden hätte nicht nutzen. 

Optimierung von Geschäftsprozessen durch Vereinheitlichung und Simplifizierung OK. Aber wenn damit jegliche Flexibilität verloren geht, dann schadet das letzendlich. Einen Monat mein Online-Volumen zu vergrößern hätte O2 rein faktisch nichts gekostet. Es hätte ihnen zwei Verträge gesichert bei denen ich insgesamt jeden Monat ca. 50,- EUR nur für die Grundgebühr gezahlt habe.

Diese “Geht nicht”, “Können wir nicht”, “Haben wir nicht” Mentalität von vielen Unternehmen und Geschäften in Deutschland geht mir so auf die Nerven. Man hat als Kunde immer das Gefühl nur ein notwendiges Übel zu sein. Manchmal nicht einmal das, sondern ausschließlich Belastung.

New toy in the house

My friend @holadiho wrote a few times about his Spark Core gadget in the past. The Spark Core is a tiny arduino compatible computer that has wifi and a cloud connection build in. Where you have to jump trough a few hoops to connect your Arduino to the Internet and publish data to a cloud the Spark does that for you with only a few lines of code.

What finally pushed me over the edge to cross the aquesition resistance (“AnschaffungswiderstandTM “@boerge30 was an offer from the Berlin based Tinkersoup maker shop. They offered a so called “Tinkercup” based on the Spark Core.

But what happened then made me chuckle…

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IoT hub – take control over your private data

The great collector

Your average smartphone is loaded with lots of sensors that capture information either while using certain apps or permanently. In addition a variety of gadgets add even more sensors or enrich smartphones that don’t have that much sensors.
Common build-in sensors are:

  • Location as Latitude & Longitude
  • Compass as bearing
  • Light intensity and color
  • Movement, Acceleration in form of g-force in x,y,z direction
  • Temperature
  • Microphone
  • Radio signals: WiFi signals, Bluetooth Signals, GSM, GPRS, UMTS, LTE signals

Common external sensors:

  • Heart rate
  • Speed
  • Cadence
  • Etc.

Your phone as a variety of applications that make use of those sensor data to enrich your application experience or enrich data captured by your phone. Simple examples are the photos you take with your smartphone will usually be enriched with meta information like the location the photo was taken at, camera equipment and settings, date & time. So will be your posts in popular social networks like Twitter or Facebook if you use the default settings.

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Spaghettimonster

Seit etlichen Wochen schwelt in meiner Heimatstadt Templin ein Streit um ein paar Schilder. Die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters wollte Hinweiseschilder auf ihre Nudelmessen am Ortseingang aufstellen – genau wie es die evangelische und katholische Kirche auch tuen.

Das gab natürlich Ärger. Die etablierten Kirchen fühlten sich provoziert und beschwerten sich beim Bürgermeister. Nun gibt es offenbar keinen rationalen Grund, warum die Pastafaris nicht auch ihre Hinweisschilder aufhängen sollen dürfen. So argumentierte man also mit weltlichen Mitteln – nämlich der Eigentumsfrage an den Masten an denen die Schilder befestigt sind. Diese wurden nämlich von den etablierten Kirchen bezahlt. Somit konnten sie an den Masten quasi Hausrecht geltent machen und die Pastafaris vertreiben. 

Der Bürgermeister von Templin zeigte sich einsichtig und gewährte den Spaghettis “Asyl” an den Masten der Stadt, bis diese sich eigene Masten besorgt hätten.

Damit hätte die Angelegenheit eigentlich erledigt sein können. Doch inzwischen hatten diverse Journalisten von dieser Provinzposse gehört und darüber berichtet. Sogar bis in den nationalen Spiegel ONLINE hatte es die Geschichte geschafft.

Eine kleine Anfrage an den Landtag in Potsdam durch die SPD resultierte dann in einem Statement der Kulturministerin Sabine Kunst das den Pastafaris keine Genehmigung für ihre Schilder erteilt werde. Das lassen die Pastafaris natürlich nicht auf sich sitzen und werden wohl die Gerichte bemühen.


Die ganze Sache hat irgendetwas von Streisand-Effekt. Durch ihren Starrsinn und Intoleranz haben die etablierten Kirchen den Pastafaris jede Menge Aufmerksamkeit verschafft. Eine gute Figur machen sie dabei freilich nicht.


Ich hoffe die Sache eskaliert nicht vollends und wir sehen in ein paar Monaten die PEGSDA (Patriotische Europäer Gegen Spaghettisierung Des Abendlandes) Montag abends marschieren.