all in month: September, 2005
Merkel allein zu Haus
Unglaublich aber war: Templin im Internetz…im großen, bösen Spiegel Online:
Hier, mein ehem. Mathelehrer hinter seiner ehem. Schülerin Angela Merkel:

lesen: Heimatwahlkampf
Ausgeflippt
Ist Nina Hagen bei der letzten Sendung von Sandra Maischberger. In einer Talkrunde mit ausschließlich Frauen ging es um die Frage “Angela die Erste. – Was bringt’s den Frauen?”. Unter den Gästen waren unter anderen auch Jutta Ditfurth, ehemaliges politisches Schwergewicht der Grünen und schärfste Kritikerin von Joschka Fischer, sowie die dusselige Nina Hagen.


An einer Stelle des Gesprächs kam frau irgendwie auf die 90er Jahre zu sprechen. Da mußte Nina Hagen wieder irgendeinen dummen Kommentar ablassen. Dies nötigte Frau Dittfurth zu der Aussage “Da warst Du doch in irgend so einem Ashram”. Da ist die Hagen total ausgerastet. In ihrer üblichen Art hat sie wie ein 3 jähriges Kind rumgezetert und der Ditfurth für diese Aussage Unmenschlichkeit vorgeworfen. Sie konstatierte die Ditfurth kenne sie doch gar nicht um über sie urteilen zu können. Doch diese konterte geschickt, daß sie sehr viele der Texte und Bücher von Nina Hagen gelesen hatte und meint, sich darüber schon ein gewissen Urteil bilden zu können. Natürlich ließ die Hagen das nicht gelten und zeterte und schrie weiter rum. Schließlich gipfelte ihre platte Argumentation in dem Satz: “Ich find dich total doof…Du fette Frau …”
Mehr beim SpON.
Ich verstehe nicht, warum man in solche, doch wohl ernsthaft angelegten Sendungen, solche Pfeife wie Nina Hagen einlädt. Hat sie doch wohl inzwischen zur Genüge bewiesen, daß sie inhaltlich nicht das geringste zu irgendetwas beizusteuern hat. Und ihre immergleiche ausgeflippte Art ist auch schon seit den späten 70er Jahren langweilig.
Trotzdem stehen immernoch viele von deutschlands bekannstesten Bloggern [Spreeblick, Schockwellenreiter, IT&W] voll auf Punk und sie. Komisch.
Noch was lustiger aus dem Webauftritt der Sendung:
Zusatzinformationen:
Die Musik ist eine Neukomposition und nicht auf CD erhältlich.
Die Bernstein-Kette von Frau Maischberger ist ein Unikat.
Der Wahnsinn geht weiter
und wo? Natürlich in den USA. Die wollen jetzt präventiv auch Atomwaffen gegen potentielle Schurkenstaaten einsetzen.
Wie gut sie das überprüfen ist ja seit dem Irak-Krieg bekannt. Frei nach dem Motto: erstmal zuschlagen, entschuldigen kann man sich immernoch. Wobei die Amis selbst die Entschuldigung weglassen…
Mehr dazu beim SpON
An dieser Stelle sei nochmal daran erinnert, daß die Kanzlerinnenkantidatin der Union jederzeit mit dem Bush in den Krieg ziehen würde…
Groosses Bild
Gestern waren Willi und ich mal im IMAX Kino. Eigentlich wollten wir einen 3D-Film gucken. Aber zu der Zeit kam “nur” ein Kuppel-Film. Das heißt, nicht 3D, dafür aber die ganze riesige Kuppel als Leinwand. Nojo.
Das war schon ganz schön beeindruckend. Wir haben einen Film über Ägypten geschaut. Das sah echt aus, als ob man da mitten drin ist. Können wir echt nur empfehlen. Ist allerdings nicht ganz billig. Für einen ca. 40 min. Film ein Erwachsener, ein Kind 14,- Euro….
Endlich: GPS-Digicam
Darauf habe ich schon gewartet (wollte ich selbst zum Patent anmelden….) – eine Digicam mit GPS-Sensor, welche den Aufnahmeort mit dem Bild abspeichert. Damit hat man alle Informationen zusammen, die man braucht um zu wissen wann und wo das Bild gemacht wurde.
merh hier: heise online – Kamera-Bundle mit GPS-Empfänger
Hidden Sponsoring
Den Jungs vom VLC ist es gelungen heimlich Werbung auf der Eröffnungsveranstaltung zur IFA im T-Com Haus unterzubringen…
Nachlese
So… mal ein bissl aufholen. Letzte Woche war wegen der IFA leider etwas hektisch. Da blieb wenig Zeit zum Bloggen. Nun hier mal eine Aufarbeitung der vergangenen Tage.
Seit letztem Dienstag ist es offiziell: Bernd Kolb wird neuer Innovationsvorstand bei T-Com, der Festnetzsparte der Deutschen Telekom.
Warum das hier stehen muß? Na weil Bernd Kolb bisher Chef der I-D Media AG war und damit mein Chef. Nun hat er alle seine Aktien der I-D Media AG verkauft, den Vorsitz Regina Haschka-Helmer überlassen und widmet sich neuen beruflichen Herausforderungen. Das kann man wohl sagen, wenn man die Leute der Telekom kennt…
Aber naja, wir haben ihn ja sehr gut eingearbeitet.
Letzte Woche haben dann die Telekomiker auch wieder ihre Klasse bewiesen. Da fragte mich doch tatsächlich einer von ihnen, ob ich wüßte, wie man einen DSL-Anschluß unter Windows einrichtet. Hallo? Arbeite ich bei der Telekom, oder er? Meine fachmännische Antwort war dann auch “Schauen sie doch mal bei www.t-online.de”.
Ansonsten gabs wieder viele Überstunden und Nachtschichten in unserem geliebten T-Com Haus. Auch Willi fühlt sich dank Dagmars und Andreas’ Betreuung schon sehr wohl dort.
Am Wochenende war dann endlich mal wieder Templin angesagt. Dort residiert zur Zeit der Zirkus Berolina.

Klar, daß wir da mit Willi hin mußten. Ein riesiges Zelt mit drei Manegen. Naja, nicht wirklich spektakulär aber trotzdem ganz nett. Am besten fand ich die Nummer, als ein Zebra kurzerhand über die Manegen-Begrenzung gesprungen ist und dann über den Mittelgang in die Zuschauertribüne geflizt. Das wollte wohl auch lieber zuschauen statt blöd im Kreis rumzulaufen. Einige der Nummern waren ganz beeindruckend, andere dafür unterdurchschnittlich. Alles in allem fehlte etwas der Glamour, den man von einem Zirkus erwartet. Aber vielleicht lag das daran, daß das große Zelt nur zu etwas einem viertel ausgebucht war. Willi hat’s trotzdem gefallen.
Gestern haben wir dann einen Gewaltmarsch von knappen 20 km um den Templiner See inkl. Gleuensee gemacht. Da die Stadt es immernoch nicht geschafft hat, die Gleuenbrücke reparieren zu lassen, mußte man zwangsläufig um den Gleuensee auch noch rumlaufen. Aber es hat Spaß gemacht. Willi hat einen großen Teil der Reise im Bollerwagen verpennt.
The american way of rescue
Mein Mitgefühl ist bei allen, die in New Orleans und Umgebung Verwandte, Freund und Hab und Gut verloren haben. Doch gleichzeitig gibt diese Katastrophe auch erneut den Blick auf die Unfähigkeit der U.S. amerikanischen Administration frei.
OK, Dämme nicht richtig gewahrtet, passiert. Leider hier in Deutschland auch.
Aber dann mit dem Schlamassel so umzugehen, dazu gehört schon eine gehörige Portion Dummheit. Z.B. die Rettungsaktionen per Hubschrauber. Wieviele Leute kriegt man mit einem Hubschrauber weg? 3, vielleicht 5? Wenn’se nicht während der Rettungs vor Aufregung sterben oder runterfallen. Man könnte natürlich einfach mit Booten hinfahren und die Leute aus ihren Häusern retten. Aber per Hubschrauber ist natürlich spektakulärer – eben “The american way of rescue”.
Die Leute stehen seit Tagen am Autobahnkreuz und warten darauf abgeholt zu werden. Die Straßen sind intakt und frei, doch nichts passiert. Die Leute werden nur von bewaffneten Polizisten und Nationalgardisten bewacht, daß sie nicht auf eigene Faust abhauen. Was ist denn das für eine Rettungsaktion bitte?
Naja und klar, der dumme Bush läßt seinen Auftritt in einer völlig anderen Region inszenieren. Inszenieren!!! Die Opfer die gezeigt wurden, hat er bestimmt mitgebracht…das waren bestimmt Schauspieler….

Foto via 