Ich find’s gut, daß die Lokführer streiken. Die bescheuerte DB und der Bund versuchen ja mit allen Mitteln das zu verhindern. Rechtstaatlichkeit bleibt dabei natürlich auf der Strecke. Das Nürnberger Arbeitsgericht verbot die Streiks mit der Begründung, daß volkswirtschaftliche Schäden zu erwarten sind. Hallo!? Genau darum gehts doch bei einem Streik. Durch potentielle Schäden seine eigene Position und Bedeutung in dem ganzen Spiel Nachdruck zu verleihen. Wenn der Bahnvorstand sich über 60% mehr Gehalt genehmigen kann, dann sollten auch ein paar Prozent mehr für die Lokführer drin sein.
Mich würde ja mal interessieren, welchen volkswirtschaftlichen Schaden es anrichtet, wenn der Bahnvorstand streikt. Wahrscheinlich tun die das eh schon seit Jahren und niemand hats gemerkt.

Nur Bundesumweltminister Gabriel hat den Arsch in der Hose seine Meinung zu sagen und sich öffentlich hinter die Lokführer zu stellen:
“Es ist nicht korrekt, wenn so ein Lokführer, der wirklich viel Verantwortung trägt, 1500 Euro netto bekommt”, sagte Gabriel dem Magazin “Stern”: “Wenn die mich mit 300 Sachen durchs Land fahren, möchte ich nicht, dass die sich mit Existenzsorgen quälen.” [Quelle: SpiegelONLINE]
Siehe auch: Schockwellenreiter