Es geht langsam voran. Ich versuche so oft es geht zu Laufen. Ziel wäre jeden zweiten oder dritten Tag eine Stunde. Leider schaffe ich das zeitlich nicht immer. Jetzt habe ich es aber wenigstens geschafft beim Sportarzt meines Vertrauens mal ein Belastungs-EKG und Blutcheck machen zu lassen. Man will ja nicht plötzlich tot umfallen beim Wettkampf weil man vielleicht einen unentdeckten Herzfehler hat.
Aber bei mir sieht alles sehr gut aus, meinte der Doc. Auf dem EKG sind wohl noch Überreste meiner aktiven Zeit im DDR-Leistungssport zu sehen. Soll heißen, man Ruhepuls ist etwas niedriger als normal. Mein Herz fühlt sich erst bei Belastung so richtig wohl.
Zielpuls fürs Training wäre 145 bpm. Da lag ich bisher immer ganz schön drüber. Das bringt dann keinen Ausdauer-Effekt meinte der Doc. Also jetzt etwas ruhiger angehen lassen.
Das habe ich heute morgen auch gleich mal beherzigt - im wahrsten Sinne des Wortes. Bin um 04:50 Uhr aufgestanden und ab in den Park meine Runden drehen. Joggen morgens hat zwei angenehme Vorteile. Es ist schön kühl und leer im Park und beeinträchtigt das Familienleben und den normalen Tagesablauf weniger. Allerdings zum Preis des verdammt frühen Austehens. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte. Eigentlich bin ich ja ein Frühaufsteher. Aber so früh ist dann doch mal was neues.


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Ja, das tut weh. Hoffentlich wird’s mit der Zeit automatischer, dann kann man im laufen noch ein bisschen dösen.