all in month: February, 2012
Warum ich Fussball in Deutschland hasse
Heute habe ich auf dem Spielplatz Kindern beim Fussball spielen zugeschaut. Dabei wurde mir wieder klar warum ich das in Deutschland so hasse.
Schon bei den 6jährigen scheint es weniger um das Spiel zu gehen als viel mehr um die Show ringsherum. Bei jeder Flanke verzerren sie martialisch das Gesicht und tuen so als hätten sie gerade die Arbeit des Sysiphos zu Ende gebracht. Überhaupt wird jede Aktion von einem sehr übertriebenen Minenspiel und Kampfgeschrei begleitet. Eben ganz so, wie sie es von ihren vermeintlichen Idolen im Profisport vorgelebt bekommen.
Schon die Kleinen Foulen was das Zeug hält und schmeissen sich andererseits in vollendet tragischer Geste auf den Boden sobald der Gegner näher als 2m kommt oder die eigene Aktion aussichtslos erscheint.
Das ist traurig, denn eigentlich ist Fussball glaube ich gar kein schlechter Mannschaftssport. Doch was in Deutschland und vielleicht sogar ganz Europa daraus geworden ist, ist traurig. Denke ich da allein an die kürzlichen Diskussionen ob man den Ultra-Fans (sic!)Feuerwerkskörper während des Spiels erlauben sollte.
Neustart
Ich habe beschlossen hier mal ein bisschen aufzuräumen und vielleicht wieder mehr textuellen Content zu posten.
Das automatische Posting der mobil aufgenommenen Fotos durch Poserous ist zwar nett, aber es lenkt dann doch vom eventuellen Content ab, da ich deutlich Fotos poste als eventuell Texte.
Mehr Content ist ja gerade Trend wenn ich mir die #Iron Blogger Berlin so anschaue. Und selbst @moellus ist gleich mit mehreren Projekten am Start.
Wir und das Internet
In der Zeit Online gibts einen schönen Artikel zum Thema “Generation Internet” Piotr Czerski. Ein besonderes Zitat hieraus:
Erstens: Wir sind mit dem Internet und im Internet aufgewachsen. Darum sind wir anders. Das ist der entscheidende, aus unserer Sicht allerdings überraschende Unterschied: Wir “surfen” nicht im Internet und das Internet ist für uns kein “Ort” und kein “virtueller Raum”. Für uns ist das Internet keine externe Erweiterung unserer Wirklichkeit, sondern ein Teil von ihr: eine unsichtbare, aber jederzeit präsente Schicht, die mit der körperlichen Umgebung verflochten ist.
Der Artikel erschien im Original in Polnisch unter Creative Commons Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Mein kleines Äffchen
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