all about tag: private
Finally – Diplom Informatiker
Nach ziehmlich genau 9 Jahren habe ich heute endlich meinen Abschluss als Diplom Informatiker geschafft. Heute habe ich als letzte Prüfungsleistung meine Diplomarbeit verteidigt und damit mein Studium abgeschlossen.
Das waren 9 ereignisreiche Jahre in denen sich offensichtlich nicht immer alles um das Studium gedreht hat. Aber von Anfang an…
Nach dem Abitur 1995 stand für mich eigentlich fest, daß es nach dem Zivildienst eine Berufsausbildung geben wird. So war das damals. So machten das alle. So wurde uns das vom Arbeitsamt vorgeschlagen. Ich kann mich nicht erinnern, daß jemand mal etwas von Studium erwähnt hätte. Sowas kannte man bei uns “auf dem Land” nicht. Und ich komme auch nicht aus einer Familie in der es eine nennenswerte Akademiker-Tradition gab. Einzig mein Onkel Dieter durfte ausnahmsweise Studieren, da er der DDR-Meister in Mathematik war.
Computer haben mich schon immer interessiert, nur mangelte es im Osten an verfügbaren Material. Ein Robotron KC85 war ein unerreichbarer Wunschtraum. Und erst recht die Amiga und Commodore Rechner im Westfernsehen. Nach der Wende hatte ich dann recht bald einen PC mit Intel 80268 AT der von meinem anderen Onkel Günter selbst zusammengebaut worden war.
Doch intensiver Beschäftigung mit dem PC und auch recht erfolgreichem Informatikunterricht kam ich nie auf die Idee Informatik zu studieren. Ich dachte immer, als Ossi hat man da keine Chance, da wir ja im Informationstechnischen Mittelalter aufgewachsen sind.
So machte ich also bei SIEMENS (damals noch Siemens Nixdorf) eine Ausbildung zum “Kommunikationselektroniker Fachrichtung Informationstechnik”. Hier war allerdings schon zu merken, daß diese Bedenken unbegründet waren und auch die “Wessis” nur mit Wasser kochten
Nach der Ausbildung startete ich dann direkt in das Berufsleben. Nicht bei SIEMENS, sondern zuerst bei Bertelsmann BauNetz in Berlin. Meine Frau meinte jedoch, ich müsste unbedingt noch ein Studium machen, wenn ich mich schon so für dieses Thema Computer/Informatik interessiere. Wie jeder ordentliche Geek verbrachte ich damals fast jede freie Minute vor dem Gerät.
Aber den Job aufgeben und nochmal ein Studium anfangen? Nee, das schien nichts für mich. Dafür hatte ich mich auch schon zu sehr an ein regelmäßiges Einkommen gewöhnt. Also ein Fernstudium. Da war mir damals nur die Fernuni Hagen bekannt. Ein kurze Recherche ergab, daß man dafür einiges an Geld berappen muss, daß ganze mit eiserner Disziplin zu Hause bewältigen muss um an Ende dann doch den Zusatz “Fernuni” im Titel tragen zu müssen. Nicht so mein Ding. Gerade das mit der eisernen Disziplin … nicht meins.
Aber Ariane fand dann das Angebot der Universität Magdeburg. Hier wurde ein universitäres Informatikstudium angeboten, daß man auch als Berufstätiger besuchen konnte. Die Vorlesungen waren alle 14 Tage am Freitag und Samstag in Magdeburg. Einziger Nachteil. Es dauert etwas länger als das Direktstudium und mit etwas Fahrerei nach Magdeburg verbunden. Aber das schienen verschmerzbare Übel zu sein. Ariane meinte, ich solle mich da einfach mal einschreiben, hinfahren und schauen wie es ist. Wenn es mir nicht gefällt, könne ich ja immernoch wieder aufhören.
So fuhr ich als im September 2001 naiv und gespannt nach Magdeburg um an der Einführungsveranstaltung für den Studiengang Informatik teilzunehmen. Neben mir hatten sich ca. 120 andere Leute verschiedenster Herkunft entschieden sich das ganze mal anzuschauen.
Ich kann mich noch an ein Zitat erinnern, welches Prof. Dr. Paul zu Einleitung gab um uns zu erklären was denn Informatik überhaupt sei:
“Zu einem Informatiker zu sagen er sei Programmierer ist wie zu einem Architekten zu sagen er sei Maurer.”
Dieser Satz hat mich sehr beeindruckt. Damit hatte er auf den Punkt gebracht was ich während meiner Ausbildung und beruflichen Tätigkeit schon irgendwie gefühlt hatte. Es gibt Programmierer und es gibt Leute die Ahnung von Softwareentwicklung haben. Sehr selten hat man beides in einer Person.
Auftakt also gelungen, ich wollte mehr sehen. So fuhr ich also brav weiterhin zu den Vorlesungen. Die Zahl derer, welche dann wirklich am Freitag um 07:30 Uhr morgens in Magdeburg auf der Matte standen reduzierte sich in den ersten Wochen und Monaten rapide. Von den ca. 120 Leuten die bei der Einführungsveranstaltung dabei waren erschienen nur ca. 60 zu den ersten Vorlesungen. Auch diese Anzahl reduzierte sich im Laufe des ersten Semesters auf einen harten Kern von 30 Leuten. Darunter Akademiker mit Doktortitel, Programmierer mit eigener Firma, Bibliothekare, Schüler, Ärzte usw. Also wirklich eine sehr bunte Mischung an Leuten mit Interesse für die Informatik.
Das Grundstudium war geprägt von Mathematik und Elektrotechnik. Bei letzterem konnte ich von meinem Wissen aus der Ausbildung bei SIEMENS zehren. Alles schonmal gesehen. So konnte ich mir so manchen Samstag die Fahrt nach Magdeburg sparen. Mathematik dagegen war schwieriger. Meine letzten Mathestunden waren schon einige Jahre her und hier ging es schon um etwas kniffeligere Sachen. Naja… zumindest denkt man das zu Anfang. Mathe finde ich immer sehr faszinierend. Leider fehlt mir Grundlagenwissen da ich in der Schule da einige Jahre gepennt hatte. Daher bin ich nicht der Schnellste aber krieg die Sachen in der Regel auf die Reihe. Mathe war dennoch eine knappe Sache im Grundstudium, da es ja in den Prüfungen doch auch immer um die Zeit geht, welche man für die Lösung braucht.
Im Hauptstudium durften wir uns dann auf theoretische Informatik konzentrieren. Dies waren die einzigen Dozenten, welche bereit waren, auch am Wochenende zu unterrichten. Ich persönlich fand das sehr gut denn ich habe Spaß an den theoretischen Hintergründen und den ganzen Grundlagen.
Schnell war eh klar, daß ich das erworbene Fachwissen nicht direkt in meinem Beruf würde umsetzen können. Ich war und bin im Bereich Web Operations tätig. Das hat nur peripher mit Programmierung oder Software-Entwuf zu tun. Dennoch war das erworbene Grundlagenwissen durchaus hilfreich. Ich war in der Lage gute Implementierungen von schlechten zu unterscheiden und kann die “Sprache der Entwickler” sprechen. Dies ist von Zeit zu Zeit schon enorm hilfreich wenn es an die Problemanalyse geht.
Die Zahl der Mitstreiter reduzierte sich weiterhin, jedoch nicht mehr so rapide wie anfangs. Eine Herausforderung war immer die Koordination mit der Familie. Hier muss ich mich in aller Form bei meiner Frau bedanken, welche mich über all diese Jahre unterstützt und den Rücken frei gehalten hat. Von Zeit zu Zeit, gerade am Schluss hat sie mich auch wieder hingetrieben zu Uni und dafür gesorgt, daß ich Termine und Formalien einhalte. Ich hatte (und habe) ja von so einem Universitätsstudium gar keine Ahnung. Welche Prozesse und Regularien man hier und dort beachten muss, welche Formen es gilt einzuhalten.
Mein Schreibstil ist alles andere als akademisch und meine Arbeitsweise selten wissenschaftlich. Ich bin eher der Pragmatiker. All dies hat meine Frau versucht so gut es geht mit Rat und Tat zu kompensieren. Ohne sie wäre ich sicher nicht zum Abschluss gekommen.
Nicht zu vergessen ist, daß wir in diesem 9 Jahren unsere zwei Kindern bekommen und einigermaßen großgezogen haben, ein Haus gebaut und ich 4 mal die Firma gewechselt habe. Studium und Beruf unter einen Hut zu bringen war nicht immer leicht. Immerhin mußte ich meinem Arbeitgeber beibringen, daß ich alle 2 Wochen am Freitag nach Magdeburg fahren muss. Auch ließ das Projektgeschäft nicht selten kaum Freizeit sich um die Uni zu kümmern. Teilweise war ich im Semester nur 1-2 Mal bei den Vorlesungen und habe mir statt dessen das notwendige Wissen für die Prüfungen in der Bibliothek angelesen.
Die Vorlesungen hatte ich schließlich schon vor ca. 2 Jahren abgeschlossen. Es standen allerdings noch einige Prüfungen und Scheine aus, die ich versäumt hatte direkt im Semester zu machen. So zog sich meine Studium weitere Semester hin. Schließlich drohte wegen Fristüberschreitung die Exmatrikulation. Doch in zwei letzten Anstrengungen habe ich dieses Jahr dann endlich meinen Bachelor-Abschluss und schließlich mein Diplom gemacht.
Ich danke allen, die mich während dieser Zeit aktiv oder passiv unterstützt haben! Allen voran natürlich meine Frau ohne die das alles erst gar nicht begonnen geschweige denn zum erfolgreichen Abschluss gefunden hätte.
Ich danke auch Donald E. Knuth für sein geniales Textsatzt-System TeX und Leslie Lamport für seine Weitereinwicklung von TeX in LaTeX. Sie ersparten mir auch nur eine meiner Arbeiten mit einem Word-Processor schreiben zu müssen.
Leider hat mein Opa meinen Diplomabschluss nicht mehr erlebt. Er wurde nie müde uns zu ermuntern zu lernen denn
“…was Du einmal gelernt hast, kann Dir niemand mehr nehmen”.
akuter Bildungsnotstand
Seit einem Jahr ist unser ältester Sohn nun in der Grundschule in Berlin. Und wie schon befürchtet ist das Bildungssystem und seine Auswüchse eine echte Katastrophe. Seit wenigen Jahren ist es in Berlin für jede Grundschule Pflicht die 1. und 2. Klassen in einer gemeinsamen Lehrstufe zusammen zu fassen. Dadurch soll es den Erstklässlern erleichtert werden sich in den Schulalltag zurecht zu finden. Wer schnell ist, kann sich an den Lerninhalten der 2. Klasse versuchen und wer aus der zweiten Klasse im letzten Jahr vielleicht nicht so schnell war, der kann nochmal bei den “Kleinen” mit zuhören. Soweit die Theorie. Ausserdem wird sehr viel Gebastelt und Gesungen und gespielt und alles ist total “kuschelig” und verspielt. Die Konsequenz daraus war in unserem Fall das weder die 1. noch die 2. Klassenstufe ihr Lernziel in diesem Jahr erreicht hat.
Ich kann hier natürlich nur für unser Kind sprechen, aber ich denke, daß es auch anderen Familien ähnlich geht. Unser Kind ist sehr lern- und wissbegierig. Er will lernen und neue Sache ausprobieren. Er mag den “Wettstreit” mit anderen und die Belohnung für geleistete Dinge. Das Singen und Basteln unterfordert ihn. Und wenn zu Gunsten von ein paar Liedern und der schönen Stimmung echte Inhalte und Fähigkeiten auf der Strecke bleiben macht mich das echt wütend. Nicht nur, daß das Schulsystem diesen Schongang vorschlägt und unterstützt, auch dem theoretisch pädagogisch geschulten Lehrkörper scheint das entgegenzukommen denn man muss beim Liedersingen nicht den “Bad Guy” spielen der etwas schweres fordert sondern kann den Entertainer miemen, den alle Kindern mögen.
Ausserdem gibt es in den ersten beiden Jahren keine Zensuren als Bewertung. Weil die kleinen ja noch nicht dem bösen Leistungsdruck ausgesetzt werden sollen. Statt dessen denkt man sich alternative Belohnungs- bzw. Bewertungssysteme aus. Bei uns z.B. sogenannte Flüsterkronen. Damit wird der beabsichtigte Sinn des Verzichts auf Noten natürlich ad absurdum geführt. Den Kleinen ist es schließlich egal ob sie mit einer Ziffer oder einer Krone bewertet werden.
Der krönende Abschluss des Schuljahres sind dann die Schulbücher des neuen Jahres. Für jedes Fach gibt es nicht nur ein Buch, sondern gleich mehrere Lernhefte. Diese haben natürlich keine Standardformate, sondern sind individuell je nach Verlag. So kann man natürlich keine Standard-Umschläge nehmen sondern muss einen Bastelabend einlegen um die Bücher vor übermäßigem Verschleiß zu schützen. Was aber eigentlich auch vergebene Mühe ist, denn die Bücher können nach dem einen Jahr sowieso weggeworfen werden. Vererben an Verwandte oder Freunde ist nocht möglich, da zum einen jeder Lehrer selbst entscheiden kann welche Bücher er für seinen Unterricht verwendet und zum anderen die Bücher in jedem Jahr in einer neuen, leicht veränderten Auflage erscheinen. Es ist offenbar nicht erwünscht das die Lernmaterialien wiederverwendet werden. Ich unterstelle hier unverblümt böse, nämlich kapitalistische Absichten der Schulbuchverlage welche durch intensive Lobbyarbeit auch die entsprechenden Schulbehörden derart konditioniert haben, daß diese Praktiken von dort toleriert oder gar unterstützt werden.
Mal sehen was also das zweite Schuljahr bieten wird….
Hausbau
Vor einigen Jahren haben wir ja in der Nähe von Templin, genauer gesagt in Groß Väter, ein nettes Grundstück günstig erworben. Nun haben wir uns im Herbst letzten Jahres dazu entschlossen dort ein kleines Ferienhaus zu bauen. Der Bauantrag wurde einen Tag vor Weihnachten letztes Jahr eingericht und ist dann schon Ende Februar 2009 genehmigt worden.
Wir haben uns für ein Blockbohlen Holzhaus der Firma Merlin entschieden. Dieses wurde nun in der letzten Woche am Donnerstag geliefert und von uns mit Hilfe von lokalen Firmen und Familie sowie einem Richtmeister der Firma Merlin aufgebaut.
Dank der guten Vorbereitung und der professionellen Hilfe durch den Richtmeister und die Handwerker ging der Aufbau sehr flott von statten. Innerhalb von zwei Tagen war das Haus auf gestellt und der Dachstuhl gerichtet so daß wir am Samstag schon Richtfest feier konnten.
Fotos gibt es hier:
Good bye Macoholic
Ein über die Jahre liebgewonnener Blog-Freund hat beschlossen seine digitalen Aktivitäten erstmal einzustellen. Hat seine Blogs geschlossen, seinen Twitter-Account stillgelegt und auch seinen Flickr-Account gesperrt.
Dramatischer Schritt und wirklich schade, da ich ich ihm immer gerne durchs Netz gefolgt bin. Ich hoffe er kommt bald wieder.
“So long and thanks for all the fish.”
Douglas Adams
Winter!!!
Endlich hat’s geschneit. In diesem Jahr sogar recht früh und auch in Mengen. Wir waren am Wochenende in Templin und konnten so am Sonntag sogar noch mit den Kindern rodeln gehen. Der Seeberg war gleich von Kindern mit Schlitten und sonstigen Rutschgeräten übervölkert. Die Schneedecke war vielleicht 10cm dick wurde im Laufe des Tages dann aber zu einer Schneeplatte zusammengedrückt. Gegen Abend waren dann doch schon deutliche Spuren von Rasen und Erde zu sehen. Aber wir hatten trotzdem Spaß.
Final Destination – 70. Berlin-Marathon
Am Sonntag ist es also soweit. Der 70. Berlin-Marathon geht um 9:00 Uhr los. Diesmal bin ich auch angemeldet und werde versuchen die 42km durchzuhalten. Die Vorbereitungen konntet Ihr ja hier in den letzten Monaten verfolgen.
Fühle mich auf jeden Fall besser vorbereitet als bei meinem ersten Halbmarathon im letzten Jahr. Allerdings bin ich vom idealen Laufgewicht noch einige Kilo nach oben entfernt
. Aber mal schauen, wie es am Sonntag geht.
30km Lauf – letzte Marathon Vorbereitung
Heute bin ich in Templin zur Vorbereitung auf den Marathon in zwei Wochen die 30km gelaufen. Zuerst um den schönen Lübbesee rum und dann noch um den Templiner Stadtsee.
Nach den ersten 10km die ich auf dem asphaltierten Radweg am Lübbesee zurückgelegt habe bog ich auf einen Waldweg direkt am See ab. Da merkte ich sofort, daß das Laufen auf Waldwegen entgegen der landläufigen Meinung doch anstrengender ist als Asphalt. Man muss ständig aufpassen das man sich nicht die Hacken an irgendwelchen Wurzeln bricht.
In Ahrensdorf, ca. bei Kilometer 16, musste ich mich dann auf Trampelpfaden durchs Unterholz kämpfen. Das war natürlich der Geschwindigkeit etwas abträglich. Hat aber auch Spaß gemacht.
Nach 20km merkte ich dann erstmals Erschöpfungserscheinungen. Die Beine wurden schwerer. Aber trotzdem ging der Rest der Strecke noch relativ gut von der Socke. Ich bin guter Dinge, daß ich beim Marathon durchhalte und beim Pace dort dann so bei 6:10 min/km im Gesamtschnitt ankomme. Das wären dann so ca. 4:20h für die gesamte Strecke…
Firmenlauf und Trainingsfortschritt
In den zwei Wochen Urlaub bin ich nicht zum Laufen gekommen. Dort unten rennt man nicht einfach alleine eine Stunde durch die Gegend. Das ist etwas zu gefährlich. Aber so konnte ich mich auch mal ein bissl erholen.
Am letzten Mittwoch war der Berliner Firmenlauf. Da geht es 6 km durch die Innenstadt. Eine willkommene Abwechslung zum normalen Training und die Strecke ist ja auch als Wettkampfstrecke recht erträglich.
Aus dem New Economy Amt fanden sich insgesamt 3 Kollegen die die Ehre der Firma hochhalten wollten. “Iron” Stephan, Carsten und meinereiner. Pünktlich zum Start fing es auch an zu regnen und wir hatten während des gesamten Laufen schöne Wasserkühlung. Eigentlich ideales Laufwetter.
Nach 28:03 Minuten habe ich das Ziel erreicht. Damit war ich Nr. 156 in der Klasse M30. Insgesamt konnte ich Platz 981 verbuchen. Stephan war natürlich gleich nach dem Start am Horizont verschwunden und konnte Platz 11 in der Klasse M35 und Gesamtplatz 64 für sich verbuchen – R.E.S.P.E.C.T. Carsten hielt sich höflich im Hintergrund und hat die Pixelpark-Crew gedemütigt und seine persönlichen Ziele erreicht
Am Wochenende habe ich mir dann mal eine längere Strecke vorgenommen um auf ca. 2h Trainingszeit zukommen. In Templin läßt sich natürlich sehr schön durch die Natur flitzen. Da bin ich um den Stadt- und Fährsee bis nach Klosterwalde gelaufen und wieder zurück. Knappe 19km und knappe 2h. Das war ganz entspannt eigentlich. Allerdings muss ich sagen, daß mir bei solch langen Strecken schon etwas langweilig wird. Abgesehen von der körperlichen Anstrengung. Beim Marathon muss das ja total nervig sein.
Am Sonntag haben wir uns dann noch die Skater untergeschnallt und sind am Lübbesee entlang bis nach Ahlimbsmühle gefahren. Dabei hat der Kinderwagen in dem wir Hugo schieben schlapp gemacht. Ein Vorderrad war bis auf den Schlauch durchgescheuert und ist geplatz (die Räder eiern sehr und radieren sich dadurch viel zu schnell ab).
Urlaub
Vom 21.06. – 07.07. haben Willi und ich das letzte Mal die Chance genutzt ausserhalb der Schulferien Urlaub zu machen. Wir sind zu unseren Freunden nach Süd Afrika geflogen und haben dort 2 Wochen “Winterurlaub” gemacht.

Winter dort unten heißt Regen und Temperaturen zwischen 3 und 20 Grad, je nach Wetterlage. Wir hatten von allem etwas. Die erste Woche war sehr kühl. Doch dann klärte es auf und wir hatten einige Tage herrlichen Sonnenschein. Willi war leider von den Vorzügen der Landschaft schwer zu begeistern. Er spielte lieber mit den Kindern auf der Farm. Dennoch haben wir den Lionshead bestiegen und waren auf dem Tafelberg. Pinguine in Boulders Beach und Pearly Beach haben wir auch gesehen.
Insgesamt trotz des durchwachsenen Wetters sehr schöne 2 Wochen. Die Photos finden sich bei Ipernity. Freunde und Familie mit Ipernity-Account können dort alle Bilder sehen.







