Der tägliche Wahnsinn

Nächste Woche ist IFA. Da müssen wir noch einiges fertigkriegen hier in der Firma. Leider war der Zeitplan mal wieder arg sportlich und wie immer sind Technik und Termine gegen uns. Die Zeit der Nachtschichten und Wochenenden im T-Com Haus geht wieder los…
Aber was soll ich sagen. Irgendwie hat man auch den sportlichen Ehrgeiz das ganze hinzubekommen. Schließlich macht es ja auch Spaß und man lernt ne Menge und kriegt allerlei exotisches Zeugs in die Hand.
Bin inzwischen laut Dirk einer der drei Leute, die ein PPTP-VPN unter Linux zu einem Windows-Server aufgebaut bekommen und WLAN mit WPA-PSK unter Linux am Laufen haben 😉

Selbiger grub auch neulich diese nette Story aus:

Ein Mann in einem Heißluftballon hat die Orientierung verloren.
Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft: “Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Kollegen versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen, aber ich weiß nicht wo ich bin.”

Die Frau am Boden antwortet: “Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich auf dem 49. Grad, 28 Minuten und 11 Sekunden nördlicher Breite und 8. Grad, 28 Minuten und 58 Sekunden östlicher Länge.”

“Sie müssen Ingenieurin sein!”, sagt der Ballonfahrer.

“Bin ich”, antwortet die Frau, “woher wissen Sie das?”

“Nun”, sagt der Ballonfahrer, “alles was sie mir sagten, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt, waren Sie keine große Hilfe für mich. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert.”

Die Frau antwortet: “Und Sie müssen im Management tätig sein.”

“Ja,” ruft der Ballonfahrer, “aber woher wissen Sie das?”

“Nun”, sagt die Frau, “Sie wissen weder wo Sie sind, noch wohin Sie fahren. Sie sind nur aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können, aber Sie erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie nun in der gleichen Lage sind wie vor unserem Treffen, aber merkwürdigerweise bin ich jetzt daran schuld!”

Habe ja sonst immer etwas über das Gentoo-Linux gemeckert, weil mir das zu undurchsichtig war was da alles installiert wird. Aber ich muss sagen… das ist doch nicht so schlecht. Der große Vorteil ist, daß es eine sehr aktive Community gibt, die zu fast allen Themen kompetente und aktuelle Dokumentation bereithält. Da die Gentoo-Leute bei den eingesetzen Programmen kaum Extra-Würste braten wie z.B. RedHat oder SuSE, kommt man meistens auch schnell ans Ziel.
Trotzdem dauert das aufsetzen viel zu lange und ist nur sehr schwer reproduzierbar…

Autor: falko

a *nix nerd

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