Leserbrief zum Artikel Der SPIEGEL zur Augstein-Rede: “Eigentum verpflichtet”

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Artikel zur Kritik von Franziska Augstein belegt doch genau das, was
sie kritisiert. Sie argumentieren einzig und allein mit dem
wirtschaftlichen Erfolg des Spiegels und behaupten auch noch, daß das
Ansehen des Spiegel auf Ihre Arbeit zurück geht.
Doch das Ansehen des Spiegel wurde schon viel früher gelegt, als Rudolf
Augstein für seine Unnachgiebigkeit als Journalist im Gefängnis saß. Sie
profitieren heute nur noch davon. Die Qualität des Spiegel hat den in
den letzten Jahren rapide abgenommen und die Inhalte sind beliebig
geworden. Man genauso gut Focus, Brigitte oder Bild-Zeitung lesen. Sie
schreiben nur noch gegenseitig voneinander ab und bedienen die
Sensationslust der Massen statt den Informationsbedarf der
Interessierten. Sie haben es sich an der angeblichen Spitze bequem
gemacht und scheuen jedes Risiko. Sie versuchen es ihren Anteilseignern
recht zu machen statt unbequem und ehrlich zu sein.

Ich kann Franziska Augsteins Kritik sehr gut verstehen.

mfg

Falko Zurell

die Kollegen von IT&W senden auch ein höfliches [HAHA]

Autor: falko

a *nix nerd