GTD, Zen-to-done, Freestyle, Chaos – wie macht Ihr das?

Hallo Leidensgenossen!

Seit Jahren beschäftige ich mich mit diversen Organisationsmethoden für die täglich anfallenden Aufgaben, sowohl private als auch berufliche. Über die Jahre habe ich viel gelesen zu dem Thema und zahllose Blogpostings gesehen. Den Stein der Weisen scheint noch niemand gefunden zu haben.

Ich würde gerne mit Euch ins Gespräch kommen und Erfahrungen austauschen. Welche Anforderungen habt Ihr an solche Systeme? Wie gut gelingt es Euch diese umzusetzen? Wo liegen bei Euch die Stolpersteine? Warum seid Ihr der Meinung das solche Systeme generell nicht funktionieren etc. pp.

Ich würde gerne per eMail oder ähnlichem, vorerst nicht in einer öffentlichen Diskussion, in einen Dialog treten und Eindrücke sammeln. Daraus würde ich dann ein oder zwei Blogpostings hier machen wo dann gerne öffentlich weiterdiskutiert werden kann.

Wer Bock darauf hat, darf mir gerne unten einen Kommentar hinterlassen. Die hinterlegte eMail-Adresse sehe dann ja nur ich. Ich würde mich dann melden.

Autor: falko

a *nix nerd

  1. Moin Falko,
    bei mir herrscht kreatives GTD-Chaos ohne GTD. Quasi. Im Prinzip habe ich vier Orte, meine ToDos zu sortieren. Zum Einen ist da die E-Mail-Inbox, die ein bisschen nach Inbox Zero organisiert ist – Allerdings bleiben Mails solange im Eingang, bis sie bearbeitet sind. Die Tasks in den Mails werden also nicht nochmal in die ToDo-Liste übernommen.
    Uni-Kram wird in iStudiez verwaltet. Hausarbeit eintragen, eine Woche vor Fälligkeit erinnern lassen und dann rechtzeitig anfangen, um noch gerade vor der Deadline fertig zu werden. Wie das eben so ist.
    Dann ist da noch der Kalender, in dem ausschließlich ToDos mit einer fixen Fälligkeit und ohne viel Vorbereitung stehen. Kleinkram wie Arzttermine und so.
    Die längste Liste ist in der Reminders App. Eigentlich ist die bei mir eher mit einer Sammlung PostIts am Bildschirm vergleichbar. Auf der Liste landet erstmal alles. Relevante Dinge mit Erinnerungen, unwichtiges Zeug in der Hoffnung, dass sie irgendwann mal erledigt werden. Viele Objekte ohne Erinnerung sind aber eher in der Kategorie “Mach ich mal, wenn ich Lust zu hab. Wenn nicht ist aber auch wumpe” zu suchen.

  2. Hi Lars!
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich meinte das allerdings eher so nach dem Motto: “Ja hier, ich mach mit” um die Diskussion nicht hier im Posting ausufern zu lassen. Ich melde mich dann nochmal bei Dir mit Rückfragen.

  3. Naja, das hab ich doch hier nur aus SEO-Gründen erwähnt. Das müsstest Du doch wissen 🙂
    Mir gehts ja eben darum herauszufinden was die Leute wirklich so benutzen, was ihnen hilft und was nicht. Fastehste?

  4. Ein wenig Wunderlist hier, ein wenig Clear da … das Problem bei diesen hübschen Apps, man muss sie auch nutzen und pflegen. Meistens nutze ich den Google Calendar (auf iOS mit Agenda), weil mir da viele Andere immer so schöne Termine u. Aufgaben reinhauen.

    Oder ich schreibe mir selbst Mails, das klappt bei dringenden Todos eigentlich am besten 😉

  5. Gregor Longariva

    Immer mal wieder einen neuen Anlauf gestartet, mehr oder weniger erfolgreich. Es scheitert dann immer am konsequent bleiben und ALLES und ausnahmslos ins GTD einzutüten. Außerdem fehlt mir auch das konsequente jeden Tag reinschauen und sortieren. Das wäre für MICH das wichtigste und DANN würde es funktionieren.
    Als Tool verwende ich Things auf Mac, iPhone und iPad

  6. Ja, genau, das dran bleiben ist immer schwierig. Aber da frage ich mich auch, woran das liegt. Ich merke das auch bei mir. Aber auf der anderen Seite merke ich auch, dass ich effektiver arbeite, wenn ich die ganzen Regeln einhalte. Also hat dieses GTD schon einen Vorteil. Aber scheinbar scheint der innere Schweinehund dann doch manchmal stärker zu sein. Ich glaube es hängt stark am Zeitpunkt bei den Reviews. Hier muss man eine gute Zeit finden, die für einen selbst funktioniert.

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