Uckermark geht in die Nase

Einigen dürfte schon aufgefallen sein, daß ich ein Fan der Uckermark bin. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, daß ich dort aufgewachsen bin. Oder daran, daß wir dort ein Haus haben. Oder daß ein großer Teil unserer Familie immer noch dort lebt und wir dementsprechend oft dort sind.

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Aber mal ehrlich – die Uckermark ist schon unheimlich toll. Gerade an diesem Wochenende ist mir wieder ein Grund mehr eingefallen, warum ich die Uckermark so toll finde: Weil es dort so toll riecht.

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Ja, ohne Quatsch. Ich habe eine relativ empfindliche Nase (ist ja auch groß genug) und kann daher sehr gut riechen. Am Wochenende haben wir eine Radtour durch die Wälder und Wiesen run um unser kleines Dorf gemacht. Und dabei vielen mir die vielen unterschiedlichen Gerüche auf. Da es in der Nacht zuvor geregnet hatte, konnte die feuchte Luft noch mehr von dem Duft der Umgebung aufnehmen. So roch es im Wald natürlich intensiv nach dem frisch geschlagenen Kiefernholz. Aber auch der leicht feuchte Boden mit seinem Moos und Unterholz war an seinem würzigen Geruch zu erkennen.

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Als wir an einem der vielen kleinen Seen vorbei kamen, wehte eine leichte Brise mit dem Geruch des Wassers und Schilfs zu uns herüber. Die trockene Heidelandschaft am Ende des ehemaligen Flughafen Groß Döllns wiederum roch nach dem Erikakraut und dem Sandboden.

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Selbst wenn ich nichts sehen oder hören könnte, so wäre so eine Fahrt durch die Uckermark dennoch ein Erlebnis. Wegen der vielen wundervollen Gerüche.

Übrigens – ganz tolle Geschichten und Bilder aus und über die Uckermark gibts bei Steffi im Blog “Weiter Himmel

Autor: falko

a *nix nerd