Pesto all the things

Von gutem Pesto á la Genovese kann man eigentlich nie genug haben. Es passt zu allem herzhaften und man kann es bei Bedarf sogar pur essen.

Das Problem ist allerdings woher gutes Pesto bekommen. Im Lebensmittelhandel gibt es diverse Hersteller die vermeintlich Pesto anbieten. Aber glaubt mir, 99% davon ist Dreck. Kein Pesto. Will man nicht essen.

Das merkt Mensch jedoch erst, wenn er mal richtiges Pesto aus frischen Zutaten gegessen hat. Und das ist erstaunlicherweise gar nicht schwer selbst zu machen. Nämlich so:

Zutaten:

  • 1 Topf frische Basilikum ( lebende Pflanze, am besten Bio-Qualität)
  • 60 g Pinienkerne
  • 200g Parmesan am Stück
  • ca. 200ml Olivenöl
  • 2-3 Knoblauchzehen

Zubereitung:

Zuerst die Pinienkerne auf Backpapier im Backofen bei ca. 180 Grad Celsius goldbraun rösten. Vorsichtig, von goldbraun nach dunkelbraun und schwarz geht es sehr schnell. Also nicht aus den Augen lassen. In der Regel dauert das ca. 6 – 10 Minuten.

Als nächstes die Blätter von der Basilikumpflanze zupfen und bei Bedarf waschen und trockenschleudern.

Den Parmesan in kleine Stücke schneiden, so dass der Stabmixer sie weiter zerkleinern kann. Knoblauchzehen schälen und ggf. einmal durchschneiden.

Alle Zutaten (Basilikum, Pinienkerne, Parmesan, Knoblauch, Olivenöl) in einen hohen Mixbehälter füllen und mit dem Stabmixer gut zerkleinern. Olivenöl hinzugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Hier eher etwas mehr als weniger, da der Käse über die nächsten Tage noch aufquillt so denn etwas vom Pesto übrig bleibt 😉

Ganz frisch schmeckt das Pesto natürlich am besten. In Gläser abgefüllt und verschlossen hält es sich einige Tage im Kühlschrank. Wenn man die Oberfläche mit Olivenöl bedeckt, können auch keine Bakterien aus der Luft an das Pesto.

Die einzelnen Zutaten kann man nach Bedarf leicht variieren. Mehr Parmesan ist meistens gut, mehr Pinienkerne nicht unbedingt.

Autor: falko

a *nix nerd